Andere versorgen die Puppenkinder oder holen sich im Kuschelzimmer erst einmal ein Bilderbuch.

Bald werde auch ich vom Küchentisch weggelockt, denn ich will unbedingt der Lokführer sein, wenn die Reise losgeht. Doch dieser Platz ist schon belegt und mein Spielkamerad will sich das Lenkrad nicht wegnehmen lassen. Zum Glück baut unsere Erzieherin schnell ein zweites Führerhaus. Jetzt kann der Zug in beide Richtungen fahren und braucht natürlich zwei Zugführer.
Am Tisch neben uns wird jetzt gemalt oder etwas gebastelt. Da möchte ich auch mitmachen. Gerade ist ein Platz frei geworden und ich setze mich dazu. So ein Schmetterling aus Wolle ist ganz schön schwierig zu machen. Aber schaut mal die vielen schönen Farben an und „fffff...“, die Wolle kann ja fliegen! Ich freu mich schon darauf, dass mein Schmetterling mit mir nach Hause kommen darf.
Da ruft mich eine der Erwachsenen, denn wir gehen während der Freispielzeit alle einmal auf die Toilette. Meine Kameraden, die noch eine Windel tragen, werden dann auch versorgt. Ich kann mich sogar schon selber wieder anziehen.
Jetzt möchte ich aber wieder spielen gehen. Da steht plötzlich so ein tolles Haus, ob die anderen mich mit einziehen lassen? Ja da wird gerade noch ein „Puppenpapa“ gebraucht.Da erklingt das „Aufräumlied“ und ein Kind läutet das Glöckchen. Jetzt heißt es den Zug in den Bahnhof zu fahren und das Haus abzubauen. Nebenher decken wir die Frühstückstische. Tücher werden gefaltet und die „Schneckenbänder“ werden gerollt und im Körbchen schlafen gelegt. Das erfordert meine ganze Aufmerksamkeit und viel Fingerfertigkeit.

Endlich ist es geschafft. Alles ist wieder an seinem richtigen Platz.
Wir setzen uns in den Kreis am Jahreszeitentisch und ruhen uns ein bisschen aus.
Auf dem Tisch sehe ich viele schöne Dinge, die man jetzt gerade auch draußen finden kann, oder von denen wir auch in Liedern und Geschichten hören, wie z.B. Schmetterlinge, Vögel, schöne Zweige und Karten mit schönen Bildern.