Zeit zum Spielen
Im Spielen zeigt uns das Kind sein Wesen, es erfährt und bildet sich selbst im Spiel und erobert so seine Welt. Im Spiel entwickeln und entfalten sich die Phantasiekräfte des Kindes.
Das freie phantasievolle Spiel der Kinder hat in unserem Kindergarten einen hohen Stellenwert. Die Erziehenden schaffen dafür einen pädagogisch gestalteten Raum und geben den Kindern im Tagesablauf Zeit zum freien Spiel.
Wir bieten Spielmaterialien –vorwiegend Naturmaterial-, das zweck- und funktionsfrei ist. So kann sich die kindliche Phantasie voll entfalten.
Zu den Erziehenden  sollte eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung bestehen, die durch Vorbild und Nachahmung charakterisiert ist. Die Kinder brauchen von den Erwachsenen Präsenz und liebevolle Begleitung, aber auch den Freiraum zum Spiel.
Zu den Erziehenden besteht eine vertrauensvolle und verlässliche Beziehung, die durch Vorbild und Nachahmung charakterisiert ist. Die Kinder brauchen von den Erwachsenen Präsenz und liebevolle Begleitung aber auch den Freiraum zum Spiel.

Sinnespflege
Das kleine Kind ist noch ganz Sinneswesen. Wir legen im ersten Jahrsiebt der Kinder besonderen Wert auf die Pflege der unteren Sinne (Lebens-, Tast-, Bewegungs- und Gleichgewichtssinn), die nicht nach außen auf die Welt, sondern auf den eigenen Körper gerichtet sind. Sinneserfahrungen ermöglichen wir im Waldorfkindergarten dadurch, dass das Kind Kind sein darf: es entdeckt und erforscht seine Umwelt mit all seinen Sinnen und kann somit einfache, wahrnehmbare Zusammenhänge (be-)greifen. Wir fördern die Ausreifung der sensomotorischen Fähigkeiten zum Beispiel durch das direkte Erleben der Jahreszeiten anhand der täglichen Spielzeit im Freien, Reigen, phantasieanregendem Spielzeug aus Naturmaterialien in kindgerechten, harmonisch gestalteten Räumen und durch gesunde Ernährung.
Die Kinder sollen ihre Lebenskräfte uneingeschränkt für die Ausgestaltung und Entwicklung ihres physischen Leibes verwenden können, um so die Grundlage für die spätere kognitive Entwicklung zu legen.